Kleine Dorfwelten - Agrargeschichte im Guckkasten

Diorama mit einer Männerfigur beim Feldpflügen mit einem Ochsengespann
Diorama von einer Szene des Viehhandels auf dem Bauernhof, Menschen und Tiere auf dem Hof versammelt

Zinnfiguren-Dioramen von Clemens Nißl
17. November 2010 bis 27. Februar 2011

Kühe trotten über die Weide, Hühner scharren, der Knecht schleppt sichtlich angestrengt einen schweren Sack, während in der Scheune kraftvoll gedroschen wird – ein Bild mittelalterlicher Bauernidylle und zwar en miniature.

Hunderte bunt bemalter Zinnfiguren illustrieren in rund 30 Dioramen Geschichten aus dem dörflichen Alltag wie Hopfenzupfen, Feuerwehreinsatz, Kirchweih oder Markttreiben. Die bis zu einem Quadratmeter großen Zinnfiguren-Dioramen, die Clemens Nißl seit rund 30 Jahren in liebevoller Kleinarbeit aufbaut, zeigen nicht nur detailreiche Szenen bäuerlichen Alltags, sondern zeichnen in den Guckkästen auch die Entwicklung der Agrargeschichte nach, vom Anfang des Ackerbaus, über die römische Landwirtschaft, die Zeit der Bauernkriege und des Dreißigjährigen Krieges bis zum Beginn der Motorisierung in der Landwirtschaft.

Clemens Nißl vergisst in seinen „kleinen Dorfwelten“ auch die Begebenheiten am Rande nicht: Ehestreitigkeiten, die mit dem Besen ausgetragen werden, oder Winterfreuden der Kinder beim Schneemann bauen.

In den „Kleinen Dorfwelten“ gibt es für Besucher jeden Alters vieles zu entdecken!

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