"Griffel, Füller, Tintenkiller" – Volksschulen im ländlichen Bayern 1945–70

Flyer der Ausstellung "Griffel, Füller, Tintenkiller" von 2009, der Titel sowie Ort und Zeit auf eine Schiefertafel geschrieben, der Untertitel "Volksschulen im ländlichen Bayern 1945-1970" darüber in einem roten Balken, darüber ein Schwarz-Weiß-Foto einer lachenden Schulklassen an den Schulbänken

20. April bis 29. September 2013

Die tiefgreifenden Veränderungen, die das schulische Bildungssystem nach dem Zweiten Weltkrieg prägten, stehen im Mittelpunkt der Wanderausstellung „Griffel, Füller,  Tintenkiller“, die im Rieser Bauernmuseum Maihingen erstmals zu sehen ist. Der Besucher erfährt, wie Reformen auf die Gestaltung des Unterrichts wirkten und einklassige Landschulen schrittweise zu größeren Schulverbänden zusammengelegt wurden. Moderne Schulbauten mit Physik- und Chemieräumen lösten die zuvor engen Klassenverhältnisse auf. Für das Ries von besonderer Bedeutung war das Ende des Bekenntnisschulprinzips in Bayern im Jahr 1968. Erst seitdem besuchen katholische und evangelische Kinder gemeinsam die Volksschule.

Die Ausstellung führt mitten hinein in das schulische Leben, das sich innerhalb von wenigen Jahren grundlegend änderte. Rekonstruierte Klassenzimmer, die Sammlung der „Griffel, Füller, Tintenkiller“ und die Parade der Schulranzen bieten anschauliche Einblicke in den Schulalltag von Eltern und Großeltern der heutigen Schülergeneration.

Mehr Informationen im Ausstellungsflyer

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