Brezenkind in einer Puppenstube.
Blick in eine Puppenstube
Puppenstube Druckerwerkstatt von Johannes Gutenberg



PuppenStubenWelten. Sammlung Diethild Graß, Harburg

Ausstellung vom 2. Dezember 2017 bis zum 4. Februar 2018

 

Große Welt im Kleinen

In jahrzehntelanger Handarbeit gestaltete Diethild Graß (geb. 1939) aus Harburg ihre Puppenstuben und -häuser. 38 ihrer Arbeiten werden nun in der Ausstellung präsentiert. Zu entdecken sind eine Schule, die Druckwerkstatt von Johannes Gutenberg und Szenen aus dem Rosenkavalier. Miniaturen berühmter Persönlichkeiten warten in ihren Salons auf neugierige Besucher. Schließlich gewährt ein ganzer Straßenzug Einblicke in Häuser, Zimmer, Läden und zeigt alltägliches Leben im 19. Jahrhundert.

Verlorenes Spielzeug – gefundene Leidenschaft

1945 floh die Familie von Diethild Graß vor dem Krieg von Schlesien nach Thüringen und Heidelberg. Ihre geliebte Puppe musste sie an einem Bahnsteig zurücklassen. Von ihrer Mutter ermuntert, bastelte sie als Spielzeug Märchenszenen in Schuhschachteln. Als Erwachsene schuf sie sich und anderen mit ihren Puppenstuben und -häusern eine idyllische Miniatur-Welt. Historische und künstlerische Vorbilder inspirierten die Geschichtslehrerin zu vielen ihrer Werke.

Die Arbeit an den Miniaturen

Gedrehte Pfeifenputzer, kleine Köpfchen, ein paar Stoffreste – mehr braucht Diethild Graß nicht, um ihre Puppen anzufertigen. Mit selbst zusammengebauten Möbeln stattet sie die Zimmer aus. An die Wände hängt sie Bilder, die Regale stehen voller Bücher und die Tische sind liebevoll gedeckt. Spielende Kinder und Tiere bringen Leben in die Szenen.

Neugierig geworden? Dann nichts wie ab in die PuppenStubenWelten!

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