Schöne Bescherung!? Schenken zu Weihnachten

Weihnachten ist das Fest des Schenkens. Neben dem Emotionalen und der richtigen Atmosphäre zählt beim Schenken die Symbolik des Gebens und Nehmens. Manchmal reicht eine kleine Geste, doch häufig dreht sich alles nur ums Materielle. Erwartungen und Enttäuschungen, Freude und Verdruss können in diesen Tagen eng beieinander liegen.

Wann gibt es die Geschenke?

Im Zentrum der Bescherung unterm Weihnachtsbaum steht hierzulande der Heilige Abend. Das war nicht immer so. Martini, Nikolaustag und Adventskalender versuchen, das lange Warten bis zum 24. Dezember gerade für die Jüngsten erträglicher zu machen.

Wer bringt (eigentlich) die Geschenke?

Christkind, Weihnachtsmann, Nussmärtel und Nikolaus sind nur einige der Überbringer. Der Glaube an sie wird zumindest bei Kindern aufrechterhalten. Tatsächlich sind die wahren Schenker ja wohl ganz andere.

Wer bekommt welches Geschenk?

Das richtige Geschenk für jemanden zu finden, ist oft eine Kunst. So geht es beim Schenken immer um einen selbst und andere. Zu Weihnachten stehen besonders Kinder und Familie im Mittelpunkt. Das Versenden von Weihnachtsgrüßen oder sich Zeit nehmen für andere erweitert den Kreis der Beschenkten.

Hat sich das Schenken verändert?

Die Ausstellung blickt auf die Schenkkultur in den letzten rund 120 Jahren und öffnet beispielhafte Zeitfenster bis zur Gegenwart. Welche Erinnerungen und Vorstellungen verbinden wir mit dem Schenken zu Weihnachten? Fallen Gaben in schlechten Zeiten knapper aus, gehören Kommerz, Einkaufshektik und Geschenkeflut heute unweigerlich dazu. Aber es geht auch ohne Geschenke. Schöne Bescherung!?

29. November bis 3. Februar 2019

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