Pressetexte

35 Jahre Kathreintanz im Museum KulturLand Ries

Foto: Heike Fauter

Maihingen (pm). Ein kleines Jubiläum kann der Kathreintanz in Maihingen dieses Jahr verzeichnen: Früher war der Tanz an Kathrein die letzte Tanzgelegenheit vor der besinnlichen Adventszeit. Vor 35 Jahren wurde diese Tradition vom Museum Kulturland Ries, das damals Rieser Bauernmuseum hieß, aufgegriffen und wird seitdem alljährlich gepflegt.

Heuer findet er am Freitag, dem 23. November, ab 20 Uhr im Saal des Gasthauses Goldene Sonne in Maihingen statt. Die Tanzleitung liegt wie in all den vergangenen Jahren in den bewährten Händen von Volkstanz-Fachmann Günter Franzus. Er führt alle Figurentänze mit einer Partnerin vor, so dass auch Tanzneulinge jederzeit Anschluss finden und schnell merken, wieviel Spaß das Tanzen in großer Runde machen kann. Doch auch nur das Zuhören ist bei den musikalischen Schmankerln ein Genuss. Dieses Jahr spielen die Löpsinger Kirbemusikanten unter Leitung von Karl Kornmann auf.

Der Rieser Bauernmuseums- und Mühlenverein und der Bezirk Schwaben laden alle Volkstanzfreunde und Interessierten ein. Der Eintritt beträgt 8 € und ist für Vereinsmitglieder frei.

Kurze Pause im Museum KulturLand Ries

Maihingen (pm). Das Museum KulturLand Ries in Maihingen (Kreis Donau-Ries) ist ab Montag, 12. November, ganz kurz geschlossen. In dieser Zeit steht für das Museumsteam aber viel Arbeit an: Die Sonderausstellung „Brot. Nahrung mit Kultur" wird durch die neue Ausstellung „Schöne Bescherung!? Schenken zu Weihnachten" ersetzt, die ab 29. November zu sehen ist. Gruppen und Schulklassen können das Museum nach Vereinbarung gerne besuchen.

Brot nur noch für kurze Zeit

Foto: Bruno Langner
Foto: Bruno Langner
Bildarchiv MKLR

Sonderausstellung über Brot im Museum KulturLand Ries in Maihingen schließt demnächst

Maihingen (pm). Die Ausstellung „Brot. Nahrung mit Kultur“ ist nur noch bis zum 28. Oktober im Museum KulturLand Ries in Maihingen (Kreis Donau-Ries) zu sehen. Sie präsentiert ein breites Spektrum aus der Geschichte, Kultur und Gegenwart von Brot. Am 28. Oktober findet um 14 Uhr eine öffentliche Führung statt (ohne Anmeldung).

Brot besteht aus lediglich drei Zutaten: Mehl, Salz und Wasser. Die Präsentation zeigt zwei inszenierte Arbeitsplätze. Die Backstube des Handwerksbäckers, in der noch große Mengen Teig von Hand geknetet wurden. Dem stehen ein Hausbackofen und ein Backautomat in der heimischen Küche gegenüber. Spannende Objekte illustrieren die Geschichte von Bäckerhandwerk und Bäckerzunft in der Region.

Um das fertige Brot bestens zu lagern, entwickeln Menschen bis in die Gegenwart immer neue Aufbewahrungsmöglichkeiten – eine Auswahl stellt die Ausstellung vor. „Unser täglich Brot“ kommt zur Sättigung auf dem Tisch. Die Brotvielfalt in Deutschland ist mit über 3200 eingetragenen Spezialitäten enorm. Brot ist dank Handwerksbäckern, Backshops und prall gefüllten Supermarktregalen jederzeit verfügbar. Viel zu häufig landet es aber in der Bio-Tonne. Doch auch mit „Brot vom Vortag“ lässt sich noch allerhand anfangen, wie die Ausstellung deutlich macht.

Der Verschwendung von Nahrungsmitteln steht weltweiter Hunger gegenüber. Nicht nur „Brot für die Welt“ und „Misereor“ kämpfen seit Jahrzehnten dagegen an. Auch in Deutschland gab und gibt es Hunger. Besonders die Hungerjahre 1816 und 1917 hatten schlimme Auswirkungen und ließen die Brotpreise ins Unermessliche steigen. Hungerbrote, Schraubtaler und Bilder aus der langen Zeit des Darbens sind eindrucksvolle Zeugnisse.

Im Christentum wird es im Abendmahl und Vaterunser zentral. So wird das Brot-Symbol in Form von Symbol-Broten bei kirchlichen und weltlichen Anlässen für Bräuche und Geschenke verwendet, wie Rieser Beispiele zeigen. Brot ist geradezu sprichwörtlich, doch nicht überall, wo „Brot“ drauf steht, ist auch welches drin. Brot ist Kult! Bestes Beispiel ist Bernd das Brot aus dem Kinderkanal.

Zahlreiche Stationen in der Ausstellung, die  Dienstag bis Sonntag 13 bis 17 Uhr geöffnet ist, laden die ganze Familie zum Schmecken und Riechen, Ausprobieren und Mitnehmen ein.

Vortrag von Prof. Dr. Christel Köhle-Hezinger im Museum KulturLand Ries

Bild:
Das Schlaraffenland von Pieter Bruegel dem Älteren, um 1567. Alte Pinakothek München.

Der Traum vom guten Essen

Maihingen (pm). Am Donnerstag, den 25. Oktober, um 19 Uhr lädt das Museum KulturLand Ries in Maihingen zum Vortrag mit Prof. Dr. Christel Köhle-Hezinger ein. Unter dem Titel „Mehr als trocken Brot … Der Traum vom guten Essen in früherer Zeit“ gibt die renommierte Kulturwissenschaftlerin Einblicke in die menschlichen Wunschvorstellungen vom guten, leichten und glücklichen Leben.

Der Traum begleitet Menschen seit Anbeginn, zu allen Zeiten und in allen Kulturen. Belege dafür sind das Märchen vom süßen Brei ebenso wie die Geschichten vom Schlaraffenland. Aber was verbirgt sich dahinter? Wofür stehen und wovon sprechen diese Träume, Bilder und Vorstellungen? Die eigenen, biografischen Erfahrungen zeigen anhand von „Geschmackserinnerungen“ einen Weg zum Verstehen. Einen anderen Zugang bietet der Blick in die Kultur- und Alltagsgeschichte, genauer auf die Nahrungs- und Essgeschichte. Dies kann helfen, Probleme des „Guten Essens“ in der Gegenwart zu verstehen.

Prof. Dr. Christel Köhle-Hezinger war unter anderem Professorin an der Universität in Marburg. Bis 2011 hatte sie den Lehrstuhl für Volkskunde (Empirische Kulturwissenschaft) an der Friederich-Schiller-Universität Jena inne. Die aus Esslingen stammende Schwäbin gilt als ausgewiesene Kennerin im Bereich der Kultur- und Alltagsgeschichte und ist eine unterhaltsame und vielgefragte Vortragsreferentin.

Der Vortrag findet im Rahmen des Begleitprogrammes zur Sonderausstellung „Brot. Nahrung mit Kultur“ im Museum KulturLand Ries statt, die nur noch bis zum 28. Oktober zu sehen ist.

Informationen und Kontakt: Museum KulturLand Ries, Klosterhof 3 und 8, 86747 Maihingen, Tel. (09087) 920 717 0, mklr@remove-this.bezirk-schwaben.dewww.museumkulturlandries.de

Fotoaufruf Weihnachtsgeschenke

Museum KulturLand Ries bittet um Mithilfe

Maihingen (pm). Für die nächste Sonderausstellung „Schöne Bescherung!? Schenken zu Weihnachten“ (29.11.2018 − 3.2.2019) sucht das Museum KulturLand Ries in Maihingen Fotografien rund um das Fest des Schenkens. Besonders von den Geschenken unterm Christbaum, von Familien mit ihren Geschenken, vom Auspacken oder auch vom Einpacken und Basteln der Gaben sind Fotos und Informationen gefragt. Wichtig für die Ausstellung sind Aufnahmen der letzten 120 Jahre, von etwa 1900 bis heute. Wie sah die Bescherung früher aus und wie z. B. in Kriegszeiten, wie, als es wirtschaftlich wieder bergauf ging, und wie in den letzten Jahren? Das Museum freut sich über die zur Verfügung gestellten Fotos und gibt die Originale auch gern wieder zurück. Kontakt unter: 09087 92071713 oder mklr@remove-this.bezirk-schwaben.de sowie Klosterhof 3, 86747 Maihingen von Montag bis Donnerstag 9 bis 17 Uhr und freitags bis 12 Uhr.

Ein ganz besonderer Winterbegleiter

Foto: Helga Holzinger-Hilt

Handarbeiten im Museum KulturLand Ries 

Maihingen (pm). Herbst und Winter schicken ihre Schatten voraus. Höchste Zeit, an die nächsten Handarbeitsprojekte für lange Winterabende zu denken. Und weil es in Gemeinschaft mehr Spaß macht, startet im Museum KulturLand Ries in Maihingen auch wieder die Saison für die monatlichen Handarbeitstreffs. Am Samstag, 6. Oktober, treffen sich von 14 bis 17 Uhr Interessierte bei einer gemütlichen Tasse Kaffee und können unter der Leitung von Helga Holzinger-Hilt handarbeiten, Tipps austauschen, sich Anregungen holen oder einfach auch nur mit Gleichgesinnten plaudern. Eine Anmeldung hierfür ist nicht erforderlich. Weitere Termine sind in diesem Jahr noch am 3. November und am 1. Dezember, an denen auch die Teilnehmer des nächsten Strickkurses dazustoßen können:

Denn am 20. und 27. Oktober zeigt Helga Holzinger-Hilt eine raffinierte Technik, mit der ein Pullover am Stück gestrickt wird. Der Clou dabei: Das lästige Zusammennähen der Teile fällt weg, es gibt weder eine Naht noch Brüche in Mustern oder Streifen. Für diesen Kurs sind noch wenige Plätze frei.
Anmeldung im Museum unter 09087 / 920717-0

Öffentliche Führung im Museum KulturLand Ries

Maihingen (pm). Gemeinsam geht es besser. Unter diesem Motto steht die öffentliche Führung am Sonntag, 30. September, um 14 Uhr im Museum KulturLand Ries in Maihingen. Sie nimmt den 200. Geburtstag von Friedrich Wilhelm Raiffeisen zum Anlass und beschäftigt sich mit der Situation der Landwirtschaft im 19. Jahrhundert, für deren Fortbestand zwei Dinge entscheidend wurden: die finanzielle Absicherung und die Genossenschaftsidee als gegenseitige Hilfeleistung.

Treffpunkt: Eingangsbereich der landwirtschaftlichen Ausstellung in der Klosterökonomie.

Kosten: Museumseintritt

Brotgeschichte(n): Kostproben Rieser Backkultur

Foto: Ingrid Rickstat

Maihingen (pm). Am Freitag, 28. September, werden um 17 Uhr im Museum KulturLand Ries in Maihingen unter dem Titel „Brotgeschichte(n)“ Kostproben Rieser Backkultur angeboten. Mit beteiligt ist das Evangelische Bildungswerk Donau-Ries e.V. Bei dieser Brotzeit soll es neben dem Genuss von Backwaren auch darum gehen, gemeinsam ins Gespräch zu kommen. Es werden einige Zeitzeugen anwesend sein, die als Bäcker, Hausfrau oder Kind von Erlebnissen aus Vergangenheit und Gegenwart berichten und welche Bedeutung das Brot und andere Backwaren für sie haben.

Die Kosten betragen pro Person 10 Euro. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine Voranmeldung nötig unter Tel. 09087/ 920 717 0 oder mklr@remove-this.bezirk-schwaben.de

Von 13 bis 17 Uhr besteht die Gelegenheit, die Sonderausstellung „Brot. Nahrung mit Kultur“ zu besichtigen.

Gaumen-Schule im Museum KulturLand Ries

Maihingen (pm). Am Freitag, dem 21. September, findet um 17 Uhr im Museum KulturLand Ries in Maihingen unter dem Titel „Brotgenießer: Eine Gaumen-Schule zum guten Geschmack“ erneut eine besondere kulinarische Veranstaltung statt. Der Brot-Sommelier Andreas Rinninger aus Ulm wird wie bei einem ersten Termin im April mit einem theoretischen und vor allem einem praktischen Teil eine Brotverkostung vornehmen.

Die Kosten betragen pro Person 10 Euro. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine Voranmeldung nötig: Tel. (09087) 920 717 0, mklr@remove-this.bezirk-schwaben.de

Zuvor besteht von 13 bis 17 Uhr die Gelegenheit, die Sonderausstellung „Brot. Nahrung mit Kultur“ anzuschauen.

Ein Tag rund um die Kartoffel

Foto: Bruno Langner
Kartoffelkissen fertig und noch in der Pfanne
Foto: Bruno Langner
Foto: Elisabeth Müller
Foto: Bruno Langner

Das Kartoffelfest im Museum KulturLand Ries in Maihingen steigt am Sonntag, 26. August, mit spielerischen Wettbewerben rund ums Ernten für Groß und Klein, dem Zauberer Amadeus, dem Verkauf von exotischen Sorten und schmackhaften Kartoffelspezialitäten im Museumshof.

Maihingen (pm). Alles dreht sich um die Kartoffel, wenn am Sonntag, 26.August, zum 26. Mal das weithin bekannte Kartoffelfest im MuseumKulturLand Ries in Maihingen (Lkr. Donau-Ries) gefeiert wird. Von 11 bis 17 Uhr laden der Rieser Bauernmuseums- und Mühlenverein und das Museumsteam zu einem unterhaltsamen Programm.  

Spielerische Wettbewerbe rund ums Ernten

Auf dem Acker wird ab 13 Uhr die Ernte der „Ärbira" (Erdbirnen), wie die Kartoffeln im Dialekt genannt werden, demonstriert. Mit Lanz-Bulldog und anderen Oldtimer-Traktoren wird gerodet und gepflügt. Beim Klauben ist die Mithilfe von Kindern gefragt. „Große und kleine Besucher können sich in spielerischen Wettbewerben messen, etwa beim Kartoffelschäl-Wettbewerb, oder beim Kartoffelklauben versuchen, möglichst viele der ‚Ärbira‘ zu ernten", animiert Museumsleiterin Dr. Ruth Kilian alle Besucher zum Mitmachen: „Bis 15.30 Uhr ist Zeit, die Anzahl der Knollen in einem Kartoffelsack zu schätzen". Prachtexemplare gesucht! Die Prämierung der größten Kartoffel steht um 15.15 Uhr an: „Hobbygärtner oder Landwirte sollen dafür bitte ein gewichtiges Prachtexemplar aus ihrer Ernte mitbringen", wirbt die Museumschefin. „Blaue Anneliese" und „Rote Emmalie" Zum Bestaunen liegen exotische Kartoffelsorten mit Namen wie „Vitelotte", „Rote Emmalie", „Blaue Anneliese" oder „Der blaue Schwede" aus. „Diese historischen Feldfrüchte werden eigens auf den museumseigenen Äckern angebaut", unterstreicht Dr. Kilian: „Ihr blauweiß-marmoriertes oder violettes Fleisch sorgt immer für Aufsehen!" Manche der Raritäten sowie moderne Sorten gibt es zu kaufen, auch frisch gebackenes Kartoffelbrot. Vielseitiges Kinder-Mitmach-Programm „Erfahrungsgemäß beteiligen sich Kinder mit Begeisterung beim Klauben", freut sich die Museumsleiterin. „Für die Kinder ist im Museumshof ein eigener Bereich reserviert, wo sie ihre Phantasie und Kreativität beim Basteln von Kartoffelmännchen zeigen oder sich im Kartoffeldruck versuchen können." Beim Kartoffelquiz geht es für sie auf Erkundungstour über das weitläufige Museumsgelände. „Zauberer Amadeus" als spezielle Attraktion Ein bezauberndes Ass hat der Museumsverein zum Kartoffelfest im Ärmel stecken: Als spezielle Attraktion präsentiert er den bekannten und beliebten Zauberer Amadeus. Zur Freude von großen und kleinen Besuchern bietet der Magier „Zauberkunst zum Anfassen", wenn er direkt an den Tischen im Museumshof unter den kritischen Augen der Zuschauer seine Kunststücke vorführt! Zum Kartoffelfest zelebriert der Zauberer Amadeus seine „kleinen Wunder" mit den entsprechenden Requisiten. Eine gewichtige Hauptrolle bei der abwechslungsreichen Zauberunterhaltung spielen selbstverständlich die Kartoffeln, angerichtet mit verblüffenden Tricks und gewürzt mit humorvollen Zaubereien. 

Kartoffelspezialitäten unter alten Apfelbäumen Das Kartoffelfest im Regionalmuseum des Bezirks Schwaben begeistert die Gäste durch seine einmalige Atmosphäre im bewirteten Museumshof. Unter dem Blätterdach der Apfelbäume lässt sich herrlich Rast machen. Für das leibliche Wohl ist reichlich gesorgt: Auf der Speisekarte finden sich herzhafte und süße Kartoffelspezialitäten, angefangen von der Kartoffelsuppe, Kartoffelsalat mit Schweinebraten oder Bratwürsten bis hin zu Pellkartoffeln aus dem holzgefeuerten Dämpfer mit Kräuterquark. Pommes dürfen natürlich nicht fehlen. Neben Kuchen und den berühmten (riesigen) Rieser Bauerntorten sind Reiberdatschi mit Apfelmus oder Kartoffelkissen im Angebot. Bei schlechtem Wetter werden Zelte aufgestellt. Für die musikalische Umrahmung sorgen die Reimlinger Musikanten. 100 Jahre alte Ölmühle in Betrieb Auch die benachbarte Klostermühle öffnet an diesem Tag von 13 bis 16 Uhr ihre Tore und lässt einen Blick auf die originalen Mahlgänge zu, die das Getreide zu Schrot verarbeiteten. Im angegliederten Mühlenmuseum des Rieser Bauernmuseums- und Mühlenvereins ist die 100 Jahre alte Ölmühle mit ihrem beeindruckenden Kollergang mit senkrecht laufenden Mahlsteinen in Betrieb. Dauerausstellung: „300 Jahre Alltagskultur im Ries" Im Museum KulturLand Ries ist im „Brauhaus" die familienfreundliche und fast barrierefrei zugängliche Dauerausstellung „300 Jahre Alltagskultur im Ries" zu sehen. Sie zeigt, wie die Menschen in den letzten 300 Jahren im Ries gelebt und gearbeitet haben, und bietet viel Anknüpfungspunkte für Erinnerungen. Im zweiten großen Ausstellungsgebäude, der „Klosterökonomie", wird der Wandel der Rieser Landwirtschaft mit vielen Exponaten und historischen Bildern veranschaulicht. Sonderausstellungen „Brot. Nahrung mit Kultur" bietet ein breites Spektrum aus der Geschichte, Kultur und Gegenwart von Brot. Zahlreiche Stationen laden zum Schmecken und Riechen, Anfassen und Ausprobieren ein und auch die unterhaltsamen Aspekte kommen nicht zu kurz: Brot ist Kult! Bestes Beispiel ist „Bernd das Brot" aus dem Kinderkanal.

„Menschen im Ries. Bilder aus der Sammlung Gerda Schupp-Schied" präsentiert eine Auswahl aus dem reichhaltigen Fundus volkskundlicher Fotografien, den die Heimatforscherin (1939–2014) im Nördlinger Ries für ihre Bücher und Zeitungsartikel zusammengetragen hat. Menschen bei der Arbeit, beim Feiern und im Kreis ihrer Familie sind zu sehen. Oft versammelten sich mehrere Generationen vor dem Fotografen. Die Statussymbole, die stolz hergezeigt wurden, konnten wechseln: Pferd, Zuchtstier, Motorrad oder gar ein frühes Automobil.

Am Kartoffelfest ist das Museum von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Informationen

www.museumkulturlandries.de; Telefon: 09087 920717–0;

86747 Maihingen, Klosterhof 3 + 8

Mit Gaukel und Flegel - Getreideernte wie früher:

Foto: Ruth Kilian
Foto: Bruno Langner

21. Schnitterfest im Museum KulturLand Ries Maihingen (Landkreis Donau-Ries).

Sensen, Dreschflegel, historische Gerätschaften und Oldtimer-Traktoren sind am Sonntag, 5. August beim 21. Schnitterfest im Einsatz. In Zusammenarbeit mit dem Gartenbauverein Maihingen-Utzwingen zeigt das Museum von 11 bis 17 Uhr, wie eine Getreideernte anno dazumal vor sich ging.

Maihingen (pm). Ein interessantes Programm unterhält Groß und Klein und vermittelt mit unterschiedlichen Vorführungen auf dem weitläufigen Areal des Museums KulturLand Ries, wie eine Getreideernte früher vor sich ging. Bevor es ab 13 Uhr „aufs Feld“ geht, kann man bereits ab 10 Uhr die Ausstellungen besuchen oder das Gelände samt Klosterkirche erkunden. Im Museumshof laden unter den alten Obstbäumen aufgestellte Tische und Bänke ab 11 Uhr zur gemütlichen Einkehr. Angeboten wird hier eine Auswahl an warmem Mittagessen, herzhaften Brotzeiten, Getränken sowie Kaffee und hausgemachten Kuchen.

Gaukel und Mandeln

Zweimal, um 13 Uhr und um 15 Uhr, startet die Getreideernte auf dem Museumsfeld, wie sie in der Zeit vor dem Mähdrescher vor sich ging. Bei der Handmahd schneidet man das Getreide mit der Sense, der „Gaukel“, bindet es zu Garben und stellt es zum Trocknen zu „Mandeln“ auf. Den technischen Fortschritt führt der vom Traktor gezogene Bindemäher vor Augen. Eine Moderation erklärt die Arbeitsvorgänge auf dem Feld. Am späten Nachmittag pflügt ein Lanz-Bulldog das Stoppelfeld.

Dreschen, Goißlschnalzen und Seegrasbänder

Auch beim Dreschen im Museumshof kann ein Vergleich zwischen der Handarbeit mit den Flegeln und dem Einsatz der Dreschmaschine gezogen werden. „Wer will, darf sich selbst an den Dreschflegeln versuchen, nachdem er sich das nötige Taktgefühl bei den Könnern abgeschaut hat“, animiert Museumsleiterin Dr. Ruth Kilian alle Besucher zum Mitmachen. Sie freut sich auch in diesem Jahr wieder auf die akustische Unterstützung durch die „Original Riasr Goißlschnalzr“ mit ihrem lautstarken Peitschenknallen und ihrem Gesang.

Die Oldtimerfreunde Nordries aus Belzheim präsentieren nicht nur ihre historischen Traktoren, sondern fertigen mit einer Strohbändermaschine Garbenbänder aus Seegras.

Vielseitiges Kinder-Mitmach-Programm

Wie man Garbenbänder auch per Hand aus Seegras macht, können Kinder ausprobieren. Für sie sind eigene Aktionsmöglichkeiten geboten. So dürfen sie ihr Geschick mit speziell angefertigten kleinen Dreschflegeln testen und kleine Vogelscheuchen basteln. Das in Bergen anfallende Stroh liefert sowieso zahlreiche Spielmöglichkeiten.

100 Jahre alte Ölmühle in Betrieb

Von 13 bis 16 Uhr lädt das benachbarte Mühlenmuseum des Rieser Bauernmuseums- und Mühlenvereins zur Besichtigung ein. Hier wird eine über 100 Jahre alte Ölmühle mit ihrem beeindruckenden Kollergang mit senkrecht laufenden Mahlsteinen in Betrieb genommen. Einen Besuch wert sind zudem die originalen Mahlgänge der Klostermühle.

Dauerausstellungen

Im Museum KulturLand Ries ist im „Brauhaus“ die familienfreundliche und fast barrierefrei zugängliche Dauerausstellung „300 Jahre Alltagskultur im Ries“ zu sehen. Sie gliedert sich auf 1.100 qm in die Themenbereiche Kleidung, Warenwelt und Werbung, Gesundheitspflege, Möbel aus dem Ries, Hausarbeit und Vorratshaltung sowie Kindheit und Schule. Kurzum, sie zeigt, wie die Menschen in den letzten 300 Jahren im Ries gelebt und gearbeitet haben.

Im zweiten großen Ausstellungsgebäude, der „Klosterökonomie“, wird die „Rieser Landwirtschaft im Wandel“ mit vielen Exponaten und Bildmaterial veranschaulicht.

Sonderausstellungen

„Brot. Nahrung mit Kultur“ präsentiert ein breites Spektrum aus der Geschichte, Kultur und Gegenwart von Brot. Zahlreiche Stationen laden zum Schmecken und Riechen, Anfassen und Ausprobieren ein und auch die unterhaltsamen Aspekte kommen nicht zu kurz: Brot ist Kult! Bestes Beispiel ist „Bernd das Brot“ aus dem Kinderkanal.“

„Menschen im Ries. Bilder aus der Sammlung Gerda Schupp-Schied“ präsentiert eine Auswahl aus dem reichhaltigen Fundus volkskundlicher Fotografien, den die Heimatforscherin (1939–2014) im Nördlinger Ries für ihre Bücher und Zeitungsartikel zusammengetragen hat. Menschen bei der Arbeit, beim Feiern und im Kreis ihrer Familie sind zu sehen. Oft versammelten sich mehrere Generationen vor dem Fotografen. Die Statussymbole, die stolz hergezeigt wurden, konnten wechseln: Pferd, Zuchtstier, Motorrad oder gar ein frühes Automobil.

Am Schnitterfest sind die Ausstellungen und das weitläufige Museumsgelände sowie die Klosterkirche von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Ansprechpartner

www.museumkulturlandries.de; Telefon 09087/ 920717-0;

86747 Maihingen, Klosterhof 3 + 8;

Brot in der Kunst

Vortrag im Museum KulturLand Ries

Der Kulturwissenschaftler Jan Rüttinger vom Museum der Brotkultur in Ulm hält am Donnerstag, 5. Juli, um 19 Uhr im Museum KulturLand Ries in Maihingen einen bebilderten Vortrag. Unter dem Titel „Zwischen Dürer und Dalí. Das Brot in der Kunst“ zeigt er, wie vielfältig Brot dargestellt wird und welche Bedeutung es in der religiösen und profanen Kunst bis zur Moderne hat. Der Vortrag findet im Zusammenhang mit der Sonderausstellung „Brot. Nahrung mit Kultur“ statt. Sie hat an diesem Tag von 10–17 Uhr geöffnet.

Kosten: Museumseintritt. Informationen: Tel. (09087) 920 717 0, mklr@remove-this.bezirk-schwaben.de

Brotgerichte: Regionales Menü mit vier Gängen

Foto: Bruno Langner
Foto: Bruno Langner

Zu einem besonderen kulinarischen Beitrag aus dem umfangreichen Begleitprogramm zur Ausstellung „Brot. Nahrung mit Kultur“ im Museum KulturLand Ries fanden sich rund 45 Personen im Gasthaus zur Goldenen Sonne in Maihingen ein. Gastronom Karl Huber und sein Team bereiteten und servierten „Brotgerichte: Regionales Menü mit vier Gängen“.

Fundiert und unterhaltsam führte Dr. Bruno Langner, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Museum, in das Thema ein und stellte die einzelnen Gänge vor. Weil heute bei uns Brot in großen Mengen hergestellt wird, bleibt vieles übrig und wird weggeworfen. In der Brot-Ausstellung wird dieser Aspekt angesprochen und einige Beispiele gezeigt, wie altes Brot „gerettet“ werden kann. Da früher meist einige Zeit bis zum nächsten Brotbacken verging und das Brot trocken und hart wurde, entstanden zahlreiche Gerichte, die altes Brot verwerteten.

So entstand die Idee, einmal ein Menü zu entwickeln, bei dem Brot eine wichtige Rolle spielt. Mit dem ortansässigen jungen Gastronom Karl Huber fand das Museum einen begeisterten Partner. Nach traditionellem Rezept servierte er als ersten Gang eine Brotsuppe, eine Kesselbrühe mit geröstetem Mischbrot, garniert mit wildem Majoran aus dem Garten. Der zweiten Gang war als leichtes Zwischenstück gedacht: Hausgeräucherter Wacholderschinken mit einem Schnitz Melone und Salat. Dazu wurde, im Unterschied zu den anderen Gängen, frisches Brot gereicht. Der „Urachter“ der Maihinger Bäckerei Linse, ein Bierbrot aus Roggen- und Dinkelmehl, wird mit Bier und Treber gebacken. Den Hauptgang bildete ein Brezenknödel auf Pilzrahmsoße. Dazu gab es Saltimbocca vom Schweinefilet. Die gelungene Abrundung war das Dessert – „Ofenschlupfer“ oder „Scheiterhaufen“ mit einer Kugel Vanilleeis.

Wer nun Appetit bekommen hat und neugierig wurde, hat die Chance, an einem zweiten Termin teilzunehmen, der am Freitag, 13. Juli, um 17 Uhr im Gasthaus zur Goldenen Sonne in Maihingen stattfindet. Kosten 15 Euro, die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldungen unter Telefon (09087) 920 717 0 oder per E-Mail an mklr@remove-this.bezirk-schwaben.de

 

Mehl, Müsli, Makkaroni - GenussKulturMarkt im Museum KulturLand Ries

Am Sonntag, dem 17. Juni, lockt das Museum KulturLand Ries zum GenussKulturMarkt nach Maihingen (Kreis Donau-Ries). Von 11 bis 17 Uhr präsentieren regionale Erzeuger und Händler ihre Waren. Passend zur derzeitigen Sonderausstellung „Brot. Nahrung mit Kultur“ dreht sich der Markt vorwiegend um Mühlenprodukte, Nudeln und Backwaren – Motto „Mehl, Müsli, Makkaroni“.

Dabei wird erstmals der neue Holzbackofen des Museums in Betrieb genommen. Wenn alles klappt, sind mittags Rahmfleck fertig. Zum sofortigen Genuss sind auch Kässpätzle, Bratwurstsemmeln mit Bärlauchschmand oder Raclette auf Bauernbrot vorgesehen. Kuchen aus selbst angebautem Dinkelmehl, Kaffee, Rieser Bier und Limonaden ergänzen das kulinarische Angebot.

Der Bummel durch die Stände führt zu Mehlen aus Dinkel, Emmer, Einkorn, Roggen und Buchweizen oder zu speziell für Spätzle oder Pizza geeigneten Mehlen. Eine Präsentation zeigt, wie es in einer Mühle zugeht. Wie die Pflanzen, aus denen die Mehle hergestellt werden, aussehen, können sich die Besucher im Museumsgarten anschauen. Dort wachsen die historischen Getreidearten Emmer, Einkorn und Dinkel.

Selbst produzierte Nudeln aus Eiern von eigenen Hühnern, Knusper-, Frischkorn- oder Hanfmüsli – für jeden Geschmack ist etwas geboten und manches darf man probieren oder sich bei Vorführungen erklären lassen. Zuschauen können die Besucher beim Flechten von Brotkörben, die ebenso wie getöpferte Müslischalen und Brottöpfe auch zum Verkauf stehen.

Kinder backen sich ihr eigenes Stockbrot und können Märchen lauschen, in denen Brot oder eine Mühle eine wichtige Rolle spielen. Das Konversionsmanagement des Landkreises Donau-Ries informiert über regionale Produkte und die Dorfläden im Landkreis und verteilt regionale Einkaufsführer. Ein Glücksrad lockt mit Gewinnen: passend zum Motto des Marktes Mehl-, Müsli- nd Makkaroni-Packungen.

Der Eintritt zum Markt ist frei. 

Menschen im Ries - Bilder aus der Sammlung Gerda Schupp-Schied

Fotoausstellung im Museum KulturLand Ries

Kleinkinder, barfuß und mit Schürzen auf den Straßen, Geschwister, herausgeputzt im Fotostudio, junge Männer nach der Musterung, Austragsbäuerinnen, Bauern beim Kartenspiel im Wirtshaus – „Menschen im Ries" sind bis 11. November im Museum KulturLand Ries in Maihingen (Kreis Donau-Ries) zu sehen.

Die Auswahl aus dem reichhaltigen Fundus volkskundlicher Fotografien, den die Heimatforscherin Gerda Schupp-Schied (1939–2014) im Nördlinger Ries für ihre Bücher und Zeitungsartikel zusammengetragen hat, zeigt junge und alte Menschen, Menschen bei der Arbeit, beim Feiern und im Kreis ihrer Familie. Oft versammelten sich mehrere Generationen vor dem Fotografen. Die Statussymbole, die stolz hergezeigt wurden, konnten wechseln: Pferd, Zuchtstier, Motorrad oder gar ein frühes Automobil. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen an Melk- und Nähkursen ließen sich zum Abschluss fotografieren.

Brot. Nahrung mit Kultur

Foto: Bruno Langner

Brot ist unverzichtbares und schmackhaftes Grundnahrungsmittel, seine Vielfalt ist ebenso groß wie seine kulturelle Bedeutung. Die Ausstellung „Brot. Nahrung mit Kultur“, die bis zum 28. Oktober im Museum KulturLand Ries in Maihingen (Kreis Donau-Ries) zu sehen ist, präsentiert ein breites Spektrum aus der Geschichte, Kultur und Gegenwart von Brot. Ein umfangreiches Begleitprogramm rundet sie thematisch ab.

Von der Backstube zum Backshop

Die Präsentation beginnt mit zwei inszenierten Arbeitsplätzen. Die Backstube des Handwerksbäckers, in der noch große Mengen Teig von Hand geknetet wurden, steht dem Hausbackofen und dem Backautomaten in der heimischen Küche gegenüber. Spannende Objekte erklären die Geschichte von Bäckerhandwerk und Bäckerzunft in der Region.

Brot besteht eigentlich nur aus drei Zutaten: Mehl, Salz und Wasser. Aber warum ist die Mehltruhe dann zweigeteilt? Und wie kann das fertige Brot am Besten gelagert werden? Dafür entwickeln Menschen bis in die Gegenwart immer neue Aufbewahrungsmöglichkeiten – eine Auswahl zeigt die Ausstellung. „Unser täglich Brot“ steht zur Sättigung auf dem Tisch. Viel zu häufig landet es jedoch in der Bio-Tonne. Die Brotvielfalt in Deutschland ist mit über 3200 eingetragenen Spezialitäten enorm. Brot ist dank Handwerksbäckern, Backshops und prall gefüllten Supermarktregalen jederzeit verfügbar. Doch auch mit „Brot vom Vortag“ lässt sich noch allerhand anfangen.

Sattmacher und Symbol

Der Verschwendung von Nahrungsmitteln steht weltweiter Hunger gegenüber. Nicht nur „Brot für die Welt“ und „Misereor“ kämpfen seit Jahrzehnten dagegen an. Auch in Deutschland gab und gibt es Hunger. Besonders die Hungerjahre 1816 und 1917 hatten schlimme Auswirkungen und ließen die Brotpreise ins Unermessliche steigen.

Brot hat einen hohen symbolischen Wert. Im Christentum wird es im Abendmahl und Vaterunser zentral. Und so wird das Brot-Symbol in Form von Symbol-Broten bei kirchlichen und weltlichen Anlässen für Bräuche und Geschenke verwendet. Brot ist geradezu sprichwörtlich, doch nicht überall, wo „Brot“ drauf steht, ist auch welches drin.

Zahlreiche Stationen in der Ausstellung laden zum Schmecken und Riechen, Anfassen und Ausprobieren ein. Auch die unterhaltsamen Aspekte von Brot kommen nicht zu kurz: Brot ist Kult! Bestes Beispiel ist Bernd das Brot aus dem Kinderkanal.

Mehr zum umfangreichen Begleitprogramm gibt es auf der Internetseite des Museums.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 13–17 Uhr, von 15. Juni bis 16. September 10–17 Uhr. An Feiertagen geöffnet.

Informationen und Kontakt: Museum KulturLand Ries, Klosterhof 3 und 8, 86747 Maihingen

Tel. (09087) 920 717 0, mklr@bezirk-schwaben.de, www.museumkulturlandries.de

Foto: Helga Holzinger-Hilt
Wer sehen will, wie der hier gezeigte Kettfaden auf einen Webstuhl gebäumt wird, hat am Sonntag im Museum KulturLand Ries die seltene Gelegenheit dazu.

Ein Webstuhl wird vorbereitet - Aktion im Museum KulturLand Ries

Maihingen (pm). Kleidungsstücke sind heute für wenig Geld beim Discounter zu haben. Wie mühevoll ihre Herstellung in früherer Zeit war, kann sich kaum noch jemand vorstellen. Im Museum KulturLand Ries in Maihingen kommt deshalb künftig bei besonderen Anlässen ein Handwebstuhl zum Einsatz, an dem vor allem Kinder nachvollziehen können, wie ein Stück Stoff entsteht. Doch bevor ein Webstuhl gebrauchsfertig ist, sind umfangreiche Vorarbeiten nötig, die man als Museumsbesucher selten zu Gesicht bekommt. Wer am Sonntag, den 17. Juli, das Museum besucht, hat ab 14 Uhr die Gelegenheit zuzuschauen, wie ein Webstuhl vorbereitet wird. Die vielen, auf gleiche Länge geschnittenen Kettfäden, die später durch den Schussfaden zu Stoff verwebt werden, müssen auf den sogenannten Kettbaum des Webstuhls aufgewickelt werden. Dabei ist es wichtig, dass alle Fäden gleich straff gezogen sind, weshalb mehrere Hände oder ein „Bäumknecht“ notwendig sind. Die Aktion dauert etwa eine Stunde.

Das Rieser Bauernmuseum im neuen Gewand

Entdeckungen und spannende Einblicke in der neuen Ausstellung 300 Jahre Alltagskultur im Ries

Maihingen (pm). Nachdem das sogenannte Brauhaus des Rieser Bauernmuseums über ein Jahr lang für die Öffentlichkeit geschlossen war, erstrahlt das Ausstellungsgebäude des Bezirks Schwaben nun in neuem Glanz. Bis auf letzte Nachbesserungen ist der Umbau des Brauhauses abgeschlossen. Insgesamt 29 Betriebe waren an dem Großprojekt des Bezirks Schwaben beteiligt...

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Informationen zu den Bildunterschriften

Die vollständige Übersicht der Bildunterschriften und Bildrechte der unten zur  Auswahl stehenden Bildddateien erhalten Sie in diesem Dokument.

Neues Brauhaus-Eingangsbereich
Start des Rundgangs
Foto: RBM Heike Fauter
Neues Brauhaus-Rieser Wäscheschrank
Ein Wäscheschrank war Teil der Ausstellung
Foto: RBM Heike Fauter
Neues Brauhaus-Rieser Frauentracht
Frauentrachten dürfen bei einer Darstellung der Kleidung nicht fehlen
Foto: RBM Heike Fauter
Neues Brauhaus-Zahnarztpraxis
Blick durchs Fenster einer inszenierten Zahnarztpraxis aus den 50er/60er Jahren
Foto: RBM Heike Fauter



Neues Brauhaus-Waschmaschinen-Sammlung
Die Waschmaschinen-Sammlung macht den langen Weg von der Handwäsche zum Vollautomaten sichtbar
Foto: RBM Heike Fauter
Neues Brauhaus-Blick in die Warenwelt-Ausstellung 1
Blick in die Warenwelt-Ausstellung, im Hintergrund sieht man einen Apothekenschrank
Foto: RBM Heike Fauter
Neues Brauhaus-Blick in die Warenwelt-Ausstellung 2
Blick in die Warenwelt-Ausstellung
Foto: RBM Heike Fauter
Neues Brauhaus-Küchen
Die Präsentation der Küchen reicht bis in die 50er Jahre. Im Vordergrund ein sogenannter „Siedlungsherd“, eine Kombination aus Kohle- und Elektroherd.
Foto: RBM Heike Fauter



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